Ansprechende Leistung zum Abschied – Sirokijs und Lushin zeigen nochmals ihr Können

Nun ist sie vorbei, die Zeit der Zugehörigkeit der Regionalliga für den MSV Hettstedt. Es endete dort wo es vor zwei Jahren begann in Regenstauf bei Regensburg. Es war ein gelungener Abschied auch wenn es zu einem Punkt nicht ganz gereicht hat. Die Gastgeber boten zu diesem enorm wichtigen Spiel für die Bayern (es ging um die Vermeidung der Relegation mit einem Sieg über Hettstedt) alles auf was ihr Spielerangebot hergab. So spielte der lange verletzte Roger Pytlik nur im Einzel. Für ihn kam Christof Frauendorfer im Doppel zum Einsatz. Die Führung nach den Doppeln beanspruchte allerdings der MSV für sich. Alexander Pazdyka und Victors Sirokijs überzeugten über die gesamte Spielzeit, während Brüderdoppel Roß zunächst wenig Kontrolle über das Spiel hatten. Je länger das Spiel allerdings dauerte, desto sicherer wurden die Gebrüder. Auch das dritte Doppel von Sascha Michalis und Alexsandr Lushin zeigten eine gute Leistung, diese reichte allerdings nicht für das Spitzendoppel der Gastgeber.

Die Führung sollte auch nach den ersten vier Einzeln noch beim MSV liegen. Alexsandr Lushin durfte im letzten Spiel der Saison, mit einem ihm liegenden Ball absolvieren. Dies hatte eine deutliche Leistungssteigerung zur Folge. Altmeister Pytlik kämpfte sich zwar in den fünften Satz, siegreich blieb der junge Este. Robert Roß musste wie im Hinspiel die Überlegenheit von Valuch anerkennen und spüren. Alexander Pazdyka erwischte nicht seinen besten Tag, vergab in den ersten beiden Sätzen diverse Chancen und zog am Ende mit 0:3 den Kürzeren. Anders Victors Sirokijs, dieser präsentiert sich in der Rückrunde und vor allem in den letzten Spielen in beeindruckender Form. Selbst der hochgehandelte Uwe Liebchen konnte dem agilen Letten nur einen Satz abnehmen. Beim Stand von 4:3 endete dann aber der Lauf der Kupferstädter. In Reihen verloren Michaelis, Christian Roß, Lushin, Robert Roß und Pazdyka ihre Spiele. Am nächsten war da noch Alexsandr Lushin dran, ihm reichte eine 2:1 Führung nicht um Valuch im Schach zu halten. So war es erneut Sirokijs der den variablen Hoffmann erneut in vier Sätzen bezwang. Eine starke Leistung von Sirokijs vor der Sommerpause.
Den Abschluss durfte dann Sascha Michaelis für sich beanspruchen, auch wenn bei der deutlichen Niederlage gegen Deutsch wenig Erfreuliches dabei war.

Umbruch im Sommer/ Sachsenmeister kommt zum MSV

Damit beendet der MSV Hettstedt die Saison auf Platz 9 und ist damit in die Oberliga abgestiegen. Die neue Mannschaft steht bereits fest. Lushin wird den Verein in Richtung Budapest verlassen. Carlos Zapata ist bereits zum Jahreswechsel in seine Heimat zurückgekehrt. Neu beim MSV sind zwei bekannte Gesichter. Zum einem kommt Michal Jirasek der ehemalige Spitzenspieler vom SSV Landsberg. In gemeinsamen Oberligazeiten war Jirasek immer einer der besten Spieler der Liga. In der letzten Halbserie konnte er bei Sponeta Erfurt mit 15:3 im mittleren Paarkreuz der Oberliga Mitte voll überzeugen. Zu ihm kommt ein weiterer ehemaliger Spieler des SSV Landsberg. Der ehemalige Landesmeister von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Tom Gerbig, verstärkt den MSV Hettstedt. Tom spielte in Landsberg eine seiner erfolgreichsten Serien in seiner Karriere und krönte dieses mit dem Landesmeistertitel und Aufstieg in die Regionalliga, welcher er damals im mittleren Paarkreuz ebenfalls erfolgreich bestritt. Dazu kam ein Vizetitel bei den Mitteldeutschen Meisterschaften und eine Teilnahmen an den Deutschen Meisterschaften. Dem aufmerksamen Leser bleibt der Wechsel in der Transferpolitik des MSV Hettstedt natürlich nicht verborgen.

,,Wir haben uns diesmal auf ein Stück mehr Erfahrung und auch mehr Zuverlässigkeit entschieden. Wir kennen diesmal beide Neuzugänge über viele Jahre und eine Integration in den Verein wird auch wegen fehlender Sprachprobleme deutlich einfacher erfolgen. Zusätzlich wird Tom regelmäßig Dienstags eine Trainingsgruppe von jugendlichen Trainieren und selbst zum Training zur Verfügung stehen. Unser Ziel eine Mannschaft die langfristig im großen Stamm zusammenbleibt, kommen wir dadurch ein großes Stück näher.“ so der Sportliche Leiter Christian Roß welcher selbst in der kommenden Saison wieder in der zweiten Mannschaft spielen wird.

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