Derby geht an Magdeburg – MSV liefert heißen Fight gegen Medizin

Das zweite Sachsen-Anhalt-Derby der Regionalliga Süd geht mit 9:4 an Medizin Magdeburg. Vor trauriger Kulisse setzten sich die internationalen Spieler aus der Landeshauptstadt am Ende verdient durch, wobei eine unterschwellige Abschlussdoppelgefahr doch vorhanden war. Die Gastgeber mussten kurzfristig auf dem sich im Krankenhaus befindenden Gav Maguire verzichten, konnten jedoch eine sehr ausgeglichene Mannschaft aufstellen. So war es in den Doppeln erneut nur Victors Sirokijs und Carlos Zapata vergönnt einen Erfolg einzufahren. Robert Roß hatte sowohl gegen Zakharov als auch gegen Ursu wenige Chancen, zu schnell und kompromisslos agierten die beiden Osteuropäer. Die Duelle der beiden gegen Aleksandr Lushin hingegen waren Leckerbissen. Der Abwehrriese des MSV zwang beide Gegner in den Entscheidungssatz, mit unterschiedlichen Erfolg. Ursu behielt knapp die Oberhand, Zakharov musste dagegen die engst mögliche Niederlage hinnehmen. Erneut ein guter Auftritt des Esten bei seinem alten Verein. Ähnlich verhielt es sich bei Carlos Zapata. Ein kämpferisch und spielerisch starker Erfolg gegen Abwehrspieler Luperdi, folgte eine knappe Niederlage gegen Aufschlagmonster Libene. Ein angeschlagener Alexander Pazdyka hatte mit jenem Aufschlagexperten Libene zu große Probleme um in sein Spiel zu finden. Im Spiel gegen Luperdi bewies er allerdings erneut eine hohe Spielintelligenz. Er verpasste aber bei einer 2:0 Satzführung den Sack zu zumachen. Dann läuft ein Spiel meist aus dem Ruder und die Abwehrspieler kommen in einen Rhythmus, welcher dann schwer zu brechen ist. So auch hier. Ein gut erholter Victors Sirokijs konnte den talentierten Lohvinov in vier Sätzen besiegen und zeigte erneut eine gute Vorstellung mit entsprechenden Lohn. Der Senior der Gastgeber, Mark Mechau, spielte seine ganze Erfahrung gegen Sascha Michaelis aus, wobei der aus Ahlsdorf stammende MSV Spieler gute Phasen hatte. Gelingt ihm ein Satzerfolg in den umkämpften Sätzen, kann dieses Spiel nochmals richtig eng werden. So hieß es am Ende 4:9 für Magdeburg und dennoch muss man dem MSV Hettstedt eine erneut starke kämpferische Leistung bescheinigen. Insgesamt präsentiert sich die Mannschaft von der Wipper immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Nein, mehr noch entwickelt sich die Mannschaft weiter und kommt immer besser mit dieser Aufgabe zurecht.

Vielleicht kann man im letzten Spiel der Hinrunde den verdient Lohn einfahren, gleichwohl ist die Aufgabe mit dem Team aus Regenstauf äußerst schwer. Am 10.12.2016 findet dieses Spiel dann im heimischen Volkspark statt.

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