Kann gegen Lieblingsgegner Regenstauf erneut gepunktet werden? – Letztes Heimspiel in 2016 für den MSV

Am morgigen Samstagabend heißt es zum letzten Mal im Jahr 2016 und in der Vorrunde der Regionalligasaison, vamos Hettstedt, wenn der MSV Hettstedt auf die Gäste aus Regenstauf trifft.

Die Bayern waren im letzten Jahr so was wie der Lieblingsgegner für den MSV. Im aller ersten Saisonspiel der Regionalliga holte der MSV überraschend einen Punkt in Bayern, das Rückspiel wurde sogar gewonnen. Daraus jetzt Rückschlüsse für das morgige Spiel zu ziehen, wäre jedoch fahrlässig. Der MSV Hettstedt hat bekanntlich nicht mehr die Mannschaftsqualität des Vorjahres, die Gäste haben sich mit Manuel Hoffmann nochmals verstärkt. So liegt die Favoritenrolle wie gehabt bei dem Gegner des MSV. Die Regenstaufer an sich können mit der bisherigen Saison nicht zufrieden sein. Mit 4 Punkten hat sich die Mannschaft aus dem Süden der Republik noch nicht so präsentiert wie gewünscht. ,, Daher gehen wir davon aus, dass Sie unbedingt gegen uns gewinnen wollen.“ so Jan Klepzig vor der Partie. Der Trainer des Teams fügt weiter an: ,, In Hettstedt ist es für jeden Gegner nicht einfach. Wie haben keinen Druck und können befreit aufspielen. Die Leistungen im Volkspark waren bis auf das erste Saisonspiel ausgezeichnet und mit ein wenig Glück hätten wir sogar mehrere Punkte einfahren können.“
Egal wie die Partie am Samstag um 18:45 Uhr ausgeht, eins hat der MSV Hettstedt schon sicher. Der 10. Platz am Ende des Jahres, wird es definitiv nicht, da der Aufsteiger aus Blankenburg aus finanziellen Gründen am 07.12.2016 seine Mannschaft zurückgezogen hat. Dazu Abteilungsleiter Andreas Roß: ,, Für die Blankenburger tut es mir wirklich leid, da ihre Mannschaft äußerst viel Potenzial hatte, aber wir fühlen uns in unserer Entscheidung, welche wir über all die Jahre überregionales Tischtennis getroffen haben bestätigt. Nämlich, unser Kader kann nur so gut sein, wie ein solider und finanziell sicherer Etat es zulässt. Allzu große Risiken in diesen Zeiten einzugehen, kann wie man sieht schnell nach hinten losgehen.“

Damit wird es für den MSV im schlechtesten Fall der 9. Platz am Ende der Saison. Dieser hat in den letzten Jahren immer zum Klassenverbleib gereicht. Ein drittes Jahr Regionalliga scheint damit nicht mehr ausgeschlossen. ,, Wer hätte das denn bitte gedacht?“ so Roß abschließend.

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